Europarecht

Der EU-Vertrag gewährt unternehmerische Freiheiten, die nicht selten gerichtlich durchgesetzt werden müssen. In diesen Fällen müssen neben europarechtlicher Expertise auch hervorragende Kenntnisse in der einschlägigen Prozessführung eingesetzt werden. Wir vertreten unsere Mandanten sowohl vor nationalen Gerichten als auch in Vorabentscheidungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, etwa im bekannten Verfahren „Doc Morris”. Auch gegen direktklagefähige Akte werden wir in Luxemburg tätig. Verletzen nationale Stellen das Unionsrecht in einer Weise, die zu einer Schädigung unserer Mandanten führt, setzen wir Schadensersatzansprüche über das Instrument der unionsrechtlichen Staatshaftung durch.

Neben der Prozessführung vertreten wir selbstverständlich auch Unternehmen und öffentliche Stellen vor der Europäischen Kommission, zum Beispiel in Beihilfeaufsichtsverfahren, etwa in den Bereichen Verkehr und Banken, in Antidumping- und Antisubventionsverfahren sowie im Außenhandelsrecht (Iran-Embargo). Wir beraten Unternehmen und Einrichtungen der öffentlichen Hand bei der Erlangung und Verteidigung europäischer Fördermittel. Auch vergaberechtliche Verfahren müssen häufig in einem europarechtlichen Kontext gelöst werden.