Der Zweckverband wurde von OPPENLÄNDER in den letzten Monaten umfassend zu artenschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen, eisenbahnrechtlichen Fragstellungen und Fragen im Zusammenhang mit der Planfeststellung allgemein beraten. Neben der Koordinatorin Dr. Vera Dörrfuß wurde das Mandat von Dr. Maximilian Stützel und Dr. Maximilian Gerhold bearbeitet. Sie wurden dabei unterstützt von den beiden Partnern Prof. Dr. Lenz und Dr. Torsten Gerhard.
Viele Jahre nach der eigentlich geplanten Inbetriebnahme der Strecke, kann die Reaktivierung mit Erlass des letzten noch ausstehenden Planfeststellungsbeschlusses nun endlich abgeschlossen werden. Besondere Schwierigkeiten entstanden wegen der Fledermauspopulation, die sich nach der Stilllegung der Eisenbahnstrecke in den Eisenbahntunneln Forst und Hirsau angesiedelt hatten. Das sorgte auch für eine deutschlandweite Berichterstattung. Der erfolgreiche Abschluss des Verfahrens ist auch dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten und der Rückendeckung von Verkehrsminister Winfried Hermann und dessen Amtschef Berthold Frieß zu verdanken. Als Anwälte freut es uns sehr, dass die gemeinsamen Anstrengungen für die Verkehrswende in der Metropolregion Stuttgart Früchte getragen haben.
Das OPPENLÄNDER-Team für öffentliches Recht berät regelmäßig unterschiedliche Vorhabenträger und die öffentliche Hand in Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren. Unsere Mandanten profitieren dabei von unserer umfassenden Expertise in den hierbei im Fokus stehenden Rechtsgebieten wie Umwelt- und Naturschutzrecht, Bau- und Planungsrecht und Verkehrsinfrastrukturrecht.
Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe: https://rpk.baden-wuerttemberg.de/presse/pressemitteilungen-aktuelle-meldungen/artikel/hermann-hesse-bahn-wiederinbetriebnahme-der-strecke-weil-der-stadt-calw-abschnitt-einbau-einer-trennwandkonstruktion-zum-fledermausschutz-in-und-vor-die-bestandstunnel-forst-und-hirsau/
Berichterstattung: